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Studentische Arbeiten

Im Rahmen unserer Forschungsschwerpunkte gibt es immer die Möglichkeit, studentische Arbeiten in unterschiedlichem Umfang durchzuführen. Wir bieten Themen für

  • Diplom- und Masterarbeiten
  • Bachelorarbeiten
  • Studienarbeiten und Projektstudium
  • Teamprojektarbeiten

Dabei wird dem oder den Studierenden ein konkretes Thema gestellt, das unter Anleitung durch einen Betreuer bearbeitet werden soll. Wir erwarten eigenständiges Arbeiten unter Beachtung der besonderen Gegebenheiten in modern ausgestatteten Labors sowie die Integration in unser Team.
Bitte informieren Sie sich im Bereich Forschung über unsere Forschungsgebiete, die angewendeten Technologien und Methoden oder konkrete Projekte und kontaktieren Sie direkt Mitarbeiter des Lehrstuhls.

Eine Übersicht über unsere aktuellen Projekte und studentische Arbeiten finden Sie im Folgenden:

HF-Charakterisierung von Nickel-Katalysatoren
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Marie-Luise Anke
Für die effiziente Nutzung von Aktivmetallen ist es wichtig die Metallbeladung von heterogenen Katalysatoren messen zu können. Stand der Technik sind ICP-Messungen, welche allerdings sehr aufwendig, destruktiv und ex situ sind. Eine Alternative dazu stellt ein am Lehrstuhl für Chemische Verfahrenstechnik und am Lehrstuhl für Funktionsmaterialen untersuchtes Verfahren zur in-situ Bestimmung der Verteilung von Aktivmetallen auf porösen Trägern mittels Hochfrequenztechnik dar.

-> HF-Charakterisierung von Nickel-Katalysatoren

Reduktion von CO2 unter Verwendung von Überschussenergie 
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Andreas Engelbrecht
Das Ziel des Projekts ist die elektrochemische Synthese von Kohlenwasserstoffen aus CO2. Im Fokus stehen dabei die Steigerung der Effizienz, sowie der Selektivität durch geeignete Prozessparameter und Katalysatoren.

-> In diesem Projekt sind studentische Arbeiten möglich!

in-situ DRIFT-Spektroskopie und elektrische Charakterisierung von Sensor- und Katalysatormaterialien
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Daniela Schönauer-Kamin
Am Lehrstuhl für Funktionsmaterialien wird das Konzept der in-situ DRIFT-Spektroskopie verfolgt, bei der gleichzeitig das elektrische Signal eines Sensors in unterschiedlichen Gasatmosphären und die an der Schicht gebildeten Adsorbate und ablaufenden Adsorptionsprozesse mittels IR-Spektroskopie in Abhängigkeit der Gasatmosphäre und der Temperatur untersucht werden können. Ziel ist es, das elektrische Verhalten und die vorhandenen Adsorbate in einen Zusammenhang zu bringen um die an den Funktionsschichten (Sensor- und Katalysatormaterialien) ablaufenden Mechanismen näher beschreiben zu können.

-> DRIFT-Spektroskopie und elektrische Charakterisierung von dosimeterartigen NOx-Sensoren oder SCR-Katalysatormaterialien

Dichte keramische Schichten ohne Hochtemperaturprozess
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Michael Schubert
Um keramische Bauteile und Schichten herzustellen, benötigt man üblicherweise Sintertemperaturen über 1000 °C, wodurch es sich als problematisch erweist, Keramiken mit niedrigschmelzenden Metallen, Gläsern oder Polymeren zu verbinden. Mit der sogenannten aerosolbasierten Kaltabscheidung (Aerosol Deposition Method (ADM)) kann man dichte keramische Schichten ohne Hochtemperaturprozesse aus dem Ausgangspulver auf fast beliebige Substratmaterialien aufbringen. Ziel dieses Projekts ist es, das wissenschaftliche Verständnis bezüglich der Grundlagen des Beschichtungsverfahrens zu vergrößern und gleichzeitig zusammen mit den am Vorhaben beteiligten Unternehmen definierte funktionale Pulversysteme auf ihre Eignung zur Aerosolabscheidung zu überprüfen. Geeignete Pulversysteme sollen abschließend für konkrete Anwendungsbeispiele genutzt werden, und Demonstratoren sollen das Potenzial aufzeigen.

-> Aerosolbasierte Kaltabscheidung von KMnO4-imprägniertem Al2O3

Sensor zur direkten Ermittlung des Umsatzes eines Autoabgaskatalysators
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Thomas Ritter
Sensor zur direkten Ermittlung des Umsatzes eines Autoabgaskatalysators
Aufgrund der immer strikteren Abgasnormen muss die Funktion der Abgasnachbehandlungssysteme in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor innerhalb der On-Board-Diagnose (OBD) überwacht werden. Deshalb wird am Lehrstuhl für Funktionsmaterialien ein Sensor entwickelt, der es durch Anwendung des Prinzips der Mischpotential-Sensorik ermöglicht zwei Gasatmosphären elektrochemisch zu vergleichen. So können zum Beispiel die beiden Gasgemische vor und nach einem Katalysator verglichen werden und der Umsatz des Konverters direkt anhand des Sensorsignals bestimmt werden.

-> Sensor zur direkten Ermittlung des Umsatzes eines Autoabgaskatalysators

Sensoren für die Luftqualitätsüberwachung
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ricarda Wagner
Gase wie zum Beispiel NO2 sind für Menschen gesundheitsschädlich. Zur Überwachung der Luftqualität werden daher kostengünstige Sensoren benötigt, die bei Raumtemperatur betrieben werden können. In diesem Projekt soll ZnO als mögliches Material für diese Anwendung untersucht werden. Dabei soll sowohl der Einfluss einer Dotierung als auch der Einfluss von UV-Licht auf das gassensitive Material bestimmt werden.

-> Materialien für Raumtemperaturgassensoren

Messung von thermoelektrischen Eigenschaften
Ansprechpartner: Robin Werner M.Sc.
Die Messung der elektrischen Transportparameter wie „Hall-Konstante“, „spezifischer Widerstand“ sowie „Seebeck-Koeffizient“ spielt in der Entwicklung von Funktionsmaterialien eine wichtige Rolle. Besonders für Hochtemperaturmessungen werden hierfür unterschiedlichen Messgeräte verwendet, wodurch elektrische, thermische oder geometrische Fehler entstehen können. Im Rahmen eines Forschungsprojektes soll ein Messgerät entwickelt werden, dass die oben genannten elektrischen Transporteigenschaften in einem Gerät und ohne Wechsel des Probenträgers messen kann.

-> Entwicklung eines Probenträgers zur Messung von thermoelektrischen Eigenschaften

Neuartige Energiespeicherkonzepte und Materialien für die Energiewende
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Tobias Nazarenus und Dipl.-Ing. Dominik Hanft
Die fortschreitende Elektrifizierung im Automobilsektor verlangt nach neuen Konzepten für elektrische Speicher mit höherer Energie und Leistungsdichte als bisher eingesetzte Systeme. Batteriesysteme mit ionenleitenden keramischen Festelektrolyten könnten hierfür eine Lösung bieten. Am Lehrstuhl für Funktionsmaterialien werden potentielle Materialien und Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung für zukünftige Batteriespeicherkonzepte untersucht.
Die Aerosol-Depositions-Methode (ADM) ist ein neuartiges Verfahren zur Herstellung dichter keramischer Schichten bei Raumtemperatur und gilt als ein vielversprechender Prozess zur Realisierung derartiger Systeme.

-> Ionenleitende Beschichtungen für Energiespeicheranwendungen

 

Prozessierung von hybriden Perowskiten für Solarzellen der nächsten Generation
Ansprechpartner: Nico Leupold M.Sc. und Dr. rer. nat. Fabian Panzer
Hybride Perowskite sind derzeit die vielversprechendsten Kandidaten für Solarzellen der nächsten Generation. Die bisherigen Ansätze zur Schichterzeugung sind überwiegend lösemittelbasiert, was neben der Umweltbelastung auch zur Folge hat, dass Schichtbildung und Materialsynthese miteinander gekoppelt sind. Am Lehrstuhl wird der Ansatz verfolgt zuerst ein Perowskitpulver zu synthetisieren und anschließend mittels aerosolbasierter Kaltabscheidung oder Heißpressen Schichten zu generieren.

-> Prozessierung von hybriden Perowskiten für Solarzellen der nächsten Generation

 

Aerosolbasierte Kaltabscheidung spinellbasierter Dickschichten für Thermistoranwendungen
Ansprechpartner: Michaela Schubert M.Sc.
Die aerosolbasierten Kaltabscheidung (engl. Aerosol Deposition Methode, ADM) ist ein neuartiges Beschichtungsverfahren, bei dem dichte keramische Schichten bei Raumtemperatur auf fast beliebige Substratmaterialien (Keramiken, Metalle, Polymere) und -geometrien aufgebracht werden können. Der Einsatz der ADM zur Thermistorherstellung ist bisher kaum erforscht, so dass Aussagen über die industrielle Einsetzbarkeit derart hergestellter Bauelementen bisher nicht vorliegen.

-> Herstellung und Charakterisierung von neuartigen Dickschicht NTCR-Sensoren

   
Lehrstuhl für Funktionsmaterialien | Fakultät für Ingenieurwissenschaften | Universität Bayreuth
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